Erfahrungsbericht: Polestar 12.5 Freedom – Ein Jahr voller Probleme
Vor etwa einem Jahr habe ich mir den Polestar 12.5 Freedom gekauft, in der Hoffnung, ein solides Angelkajak zu bekommen. Leider hat sich diese Investition als absolute Enttäuschung herausgestellt. In diesem Erfahrungsbericht möchte ich meine Erlebnisse schildern und potenzielle Käufer davor warnen, denselben Fehler zu machen.
1. Frühe Probleme mit der Lenkung
Bereits nach einem Monat begann der Ärger: Die Drahtseillenkung gab den Geist auf. Genauer gesagt war die Ummantelung der Drahtseile so abgenutzt oder defekt, dass die Madenschrauben nicht mehr griffen und die Lenkung somit nicht mehr funktionierte. Eine äußerst gefährliche Situation, wenn man sich mitten auf dem Wasser befindet und plötzlich keine Kontrolle mehr über das Ruder hat.
2. Defekte Rückenlehne – Fast gekentert
Nach nur zwei Monaten war die nächste Panne da: Die Verschlüsse bzw. Arretierungen der Rückenlehne brachen. Das hätte beinahe dazu geführt, dass ich aus dem Kajak gefallen wäre – eine Situation, die auf offenem Gewässer schnell gefährlich werden kann. Ich konnte das Problem schließlich lösen, indem ich mir verstärkte Verschlüsse direkt bei Polestar bestellte.
3. „Unzerstörbarer“ Antrieb – Defekt mitten in der Nacht
Ende letzten Jahres ging dann der angeblich unzerstörbare Antrieb kaputt. Und das nicht etwa durch eine Kollision mit einem Hindernis oder übermäßige Belastung, sondern während des normalen Betriebs – mitten in der Nacht um zwei Uhr morgens. Die Folge: Ich musste mit dem Notfallpaddel zurückrudern. Eine Katastrophe, wenn man bedenkt, dass der Antrieb als besonders robust beworben wurde.
4. Dyneema-Lenkung – Ständige Ausfälle
Nachdem ich die defekte Drahtseillenkung durch eine Dyneema-Lenkung ersetzt hatte, hoffte ich auf eine Lösung. Doch auch hier gab es Probleme: Die Lenkung löste sich ständig, sodass ich gezwungen war, Werkzeug mitzuführen und während der Fahrt immer wieder nachzubessern. An manchen Tagen musste ich bis zu zehnmal auf dem Wasser die Lenkung neu anhängen – ein unhaltbarer Zustand.
5. Gebrochener Kajak-Sitz – Totalausfall
Vor Kurzem brach schließlich der Sitz – genau an der Stelle, wo die Bolzen für die Arretierung der Rückenlehne verschraubt sind. Das führte dazu, dass ich kenterte, mehrere Ausrüstungsgegenstände verlor und erneut feststellen musste, wie mangelhaft die Qualität dieses Kajaks ist.
An dem Tag, an dem ich gekentert bin, kann ich wirklich von Glück reden, dass ich nicht alleine auf dem Wasser war. Mein Bruder war zum Glück dabei und konnte mir zur Hilfe kommen – sonst hätte die ganze Sache ganz anders ausgehen können. Das Kajak lief innerhalb kürzester Zeit voll Wasser und war kurz davor, komplett unterzugehen. In dem Moment wurde mir klar, dass ich mich wahrscheinlich nicht einmal selbst hätte retten können.
Besonders gefährlich war die Situation, weil das Wasser zu diesem Zeitpunkt gerade mal 4°C hatte. Ohne schnelle Hilfe hätte ich nicht nur mit einem untergehenden Kajak zu kämpfen gehabt, sondern auch mit der extremen Kälte, die innerhalb weniger Minuten zur völligen Erschöpfung geführt hätte. Ich will mir gar nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn ich alleine gewesen wäre.
6. Miserabler Kundenservice
Der Kundenservice von Polestar ist schlichtweg unterirdisch. Weder wurde mir kulant geholfen, noch war es einfach, Ersatzteile oder eine Lösung für die vielen Probleme zu bekommen. Man wird mit Standardantworten abgespeist und fühlt sich schlichtweg im Stich gelassen.
Anschuldigungen statt Hilfe
Jede Schilderung meiner Probleme wurde von Polestar als Lüge dargestellt oder mir als eigener Bedienungsfehler ausgelegt. Anstatt sich um eine Lösung zu bemühen, bekommt man das Gefühl, dass der Hersteller keinerlei Verantwortung für die offensichtlichen Mängel übernehmen will.
Unfassbar lange Wartezeiten bei Reparaturen
Sollte man es doch schaffen, eine Reparatur durchzusetzen – so wie in meinem Fall mit dem kaputten Antrieb – muss man sich auf monatelange Wartezeiten einstellen. Konkret hieß das für mich: 2-3 Monate ohne Kajak, was für einen Angler eine extrem lange Zwangspause bedeutet. Während dieser Zeit gab es keinerlei brauchbare Kommunikation oder klare Aussagen zum Status der Reparatur.
Fazit – Finger weg von Polestar
Nach einem Jahr voller Defekte, Reparaturen und Frust kann ich nur eine klare Warnung aussprechen:
Wer ernsthaft ein verlässliches Kajak sucht, sollte nicht am falschen Ende sparen. Polestar bietet weder Qualität noch guten Service. Wer auf der Suche nach einem langlebigen und robusten Angelkajak ist, sollte lieber etwas mehr Geld investieren und sich für einen renommierten Hersteller entscheiden. Andernfalls drohen unnötiger Ärger und möglicherweise sogar gefährliche Situationen auf dem Wasser.
Mein Rat: Finger weg vom Polestar.
Dies ist meine persönliche Erfahrung mit dem Polestar 12.5 Freedom
Vor etwa einem Jahr habe ich mir den Polestar 12.5 Freedom gekauft, in der Hoffnung, ein solides Angelkajak zu bekommen. Leider hat sich diese Investition als absolute Enttäuschung herausgestellt. In diesem Erfahrungsbericht möchte ich meine Erlebnisse schildern und potenzielle Käufer davor warnen, denselben Fehler zu machen.
1. Frühe Probleme mit der Lenkung
Bereits nach einem Monat begann der Ärger: Die Drahtseillenkung gab den Geist auf. Genauer gesagt war die Ummantelung der Drahtseile so abgenutzt oder defekt, dass die Madenschrauben nicht mehr griffen und die Lenkung somit nicht mehr funktionierte. Eine äußerst gefährliche Situation, wenn man sich mitten auf dem Wasser befindet und plötzlich keine Kontrolle mehr über das Ruder hat.
2. Defekte Rückenlehne – Fast gekentert
Nach nur zwei Monaten war die nächste Panne da: Die Verschlüsse bzw. Arretierungen der Rückenlehne brachen. Das hätte beinahe dazu geführt, dass ich aus dem Kajak gefallen wäre – eine Situation, die auf offenem Gewässer schnell gefährlich werden kann. Ich konnte das Problem schließlich lösen, indem ich mir verstärkte Verschlüsse direkt bei Polestar bestellte.
3. „Unzerstörbarer“ Antrieb – Defekt mitten in der Nacht
Ende letzten Jahres ging dann der angeblich unzerstörbare Antrieb kaputt. Und das nicht etwa durch eine Kollision mit einem Hindernis oder übermäßige Belastung, sondern während des normalen Betriebs – mitten in der Nacht um zwei Uhr morgens. Die Folge: Ich musste mit dem Notfallpaddel zurückrudern. Eine Katastrophe, wenn man bedenkt, dass der Antrieb als besonders robust beworben wurde.
4. Dyneema-Lenkung – Ständige Ausfälle
Nachdem ich die defekte Drahtseillenkung durch eine Dyneema-Lenkung ersetzt hatte, hoffte ich auf eine Lösung. Doch auch hier gab es Probleme: Die Lenkung löste sich ständig, sodass ich gezwungen war, Werkzeug mitzuführen und während der Fahrt immer wieder nachzubessern. An manchen Tagen musste ich bis zu zehnmal auf dem Wasser die Lenkung neu anhängen – ein unhaltbarer Zustand.
5. Gebrochener Kajak-Sitz – Totalausfall
Vor Kurzem brach schließlich der Sitz – genau an der Stelle, wo die Bolzen für die Arretierung der Rückenlehne verschraubt sind. Das führte dazu, dass ich kenterte, mehrere Ausrüstungsgegenstände verlor und erneut feststellen musste, wie mangelhaft die Qualität dieses Kajaks ist.
An dem Tag, an dem ich gekentert bin, kann ich wirklich von Glück reden, dass ich nicht alleine auf dem Wasser war. Mein Bruder war zum Glück dabei und konnte mir zur Hilfe kommen – sonst hätte die ganze Sache ganz anders ausgehen können. Das Kajak lief innerhalb kürzester Zeit voll Wasser und war kurz davor, komplett unterzugehen. In dem Moment wurde mir klar, dass ich mich wahrscheinlich nicht einmal selbst hätte retten können.
Besonders gefährlich war die Situation, weil das Wasser zu diesem Zeitpunkt gerade mal 4°C hatte. Ohne schnelle Hilfe hätte ich nicht nur mit einem untergehenden Kajak zu kämpfen gehabt, sondern auch mit der extremen Kälte, die innerhalb weniger Minuten zur völligen Erschöpfung geführt hätte. Ich will mir gar nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn ich alleine gewesen wäre.
6. Miserabler Kundenservice
Der Kundenservice von Polestar ist schlichtweg unterirdisch. Weder wurde mir kulant geholfen, noch war es einfach, Ersatzteile oder eine Lösung für die vielen Probleme zu bekommen. Man wird mit Standardantworten abgespeist und fühlt sich schlichtweg im Stich gelassen.
Anschuldigungen statt Hilfe
Jede Schilderung meiner Probleme wurde von Polestar als Lüge dargestellt oder mir als eigener Bedienungsfehler ausgelegt. Anstatt sich um eine Lösung zu bemühen, bekommt man das Gefühl, dass der Hersteller keinerlei Verantwortung für die offensichtlichen Mängel übernehmen will.
Unfassbar lange Wartezeiten bei Reparaturen
Sollte man es doch schaffen, eine Reparatur durchzusetzen – so wie in meinem Fall mit dem kaputten Antrieb – muss man sich auf monatelange Wartezeiten einstellen. Konkret hieß das für mich: 2-3 Monate ohne Kajak, was für einen Angler eine extrem lange Zwangspause bedeutet. Während dieser Zeit gab es keinerlei brauchbare Kommunikation oder klare Aussagen zum Status der Reparatur.
Fazit – Finger weg von Polestar
Nach einem Jahr voller Defekte, Reparaturen und Frust kann ich nur eine klare Warnung aussprechen:
Wer ernsthaft ein verlässliches Kajak sucht, sollte nicht am falschen Ende sparen. Polestar bietet weder Qualität noch guten Service. Wer auf der Suche nach einem langlebigen und robusten Angelkajak ist, sollte lieber etwas mehr Geld investieren und sich für einen renommierten Hersteller entscheiden. Andernfalls drohen unnötiger Ärger und möglicherweise sogar gefährliche Situationen auf dem Wasser.
Mein Rat: Finger weg vom Polestar.
Dies ist meine persönliche Erfahrung mit dem Polestar 12.5 Freedom
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